{"id":1174,"date":"2013-09-11T20:14:41","date_gmt":"2013-09-11T19:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=1174"},"modified":"2013-10-03T15:33:01","modified_gmt":"2013-10-03T14:33:01","slug":"kanu-und-bike-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=1174","title":{"rendered":"Kanu und Bike 2013"},"content":{"rendered":"<p>Wir wollen wieder einmal unsere beiden Hobbys miteinander verbinden, Paddeln und Motorradfahren. Eigentlich passen sie nicht direkt zusammen aber wenn man etwas Phantasie aufbringt und vielleicht auch ein bisschen spinnt, geht das schon.<\/p>\n<p>Wie in jedem Jahr habe ich f\u00fcr unseren Verein eine Kanu-Seniorenfahrt auf leichtem Wildwasser organisiert, die uns ins Allg\u00e4u und nach Tirol f\u00fchrte. Leider waren die Wasserrst\u00e4nde nicht gut, so dass wir letztlich am Lech landeten und bliueben.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns sah die Zeitplanung so aus: 1. Woche ist paddeln angesagt, die BMW bleibt mehr oder weniger stehen. 2. und 3.Woche hat das Motorrad Vorrang, gepaddelt wird dann nur noch zur Erholung vom Motorradsattel, au\u00dferdem trennen wir uns von der Gruppe.<\/p>\n<p><strong>Wie die ganze Unternehmung aussah, folgt nun anschlie\u00dfend.<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>3. &#8211; 8. September 2013<\/strong><\/p>\n<p>Da wir keine Anh\u00e4ngerkupplung haben f\u00e4hrt Helga mit dem Wohnmobil und den Kajaks los, ich fahre mit der BMW R1100RT zum vereinbarten Treffpunkt in Sonthofen. Die Fahrt auf der Autobahn ist weitgehend langweilig, nur die Abk\u00fcrzung durch das obere Kochertal ist kurvig und sch\u00f6n. In Sonthofen treffen wir den 1. Mitpaddler, der uns gleich auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcck holt, denn die Iller f\u00fchrt kaum Wasser und ist daher nicht befahrbar.<\/p>\n<p>Also fahren wir am n\u00e4chsten Tag weiter nach H\u00e4selgehr im Lechtal und bestellen unsere anderen Paddelfreunde ebenfalls dort hin. Wir wollen nun die erste Woche gemeinsam paddeln und wandern, danach fahren Helga und ich weiter nach K\u00e4rnten um dort haupts\u00e4chlich mit dem Motorrad die dortigen H\u00f6henstra\u00dfen und P\u00e4sse zu erkunden. Paddeln steht dann an 2. Stelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3258.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1211\" alt=\"IMG_3258\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3258-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3258-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3258.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Wetter ist super, wir haben herrlich blauen Himmel und es ist sehr warm. Der Wasserstand ist ok, wir fahren 2 mal das leichte Wildwasser des Lechs auf der Strecke von H\u00e4selgehr nach Wei\u00dfenbach und 1 mal von oberhalb Steeg nach H\u00e4selgehr.<\/p>\n<p>Am Samstag ist im Nachbarort Almabtrieb, den wir uns nat\u00fcrlich ansehen und beim anschlie\u00dfenden Musikfest den Bl\u00e4sern von Elmen zuh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3269.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1213\" alt=\"IMG_3269\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3269-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3269-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3269.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Sonntag wollen wir die Attraktion des oberen Lechtals ansehen, die h\u00f6chste und l\u00e4ngste H\u00e4ngebr\u00fccke \u00d6sterreichs. Wir fahren mit dem Bus nach Holzgau und wandern auf dem Rundweg der H\u00e4ngebr\u00fccke entgegen. Sie ist wirklich beeindruckend und schwankt gewaltig. Zur gleichen Zeit wie wir sind einfach zu viele Leute dort; um auf die Br\u00fccke zu kommen gibt es auf beiden Seiten Wartezeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3280.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1214\" alt=\"IMG_3280\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3280-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3280-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3280.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3286.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1215\" alt=\"IMG_3286\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3286-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3286-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3286.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Gang \u00fcber die schwankende Br\u00fccke lohnt sich aber, der Ausblick ist grandios und das Verhalten einiger Besucher sehenswert. Danach wandern wir weiter und kommen am Simmswasserfall vorbei, sehen eine Gemse im gegen\u00fcber liegenden Kar und wandern Tal ausw\u00e4rts nach Holzgau zur\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3308.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1216\" alt=\"IMG_3308\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3308-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3308-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3308.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer Mittagspause wandern wir im Lechtal weiter und fahren das letzte St\u00fcck mit dem Bus zur\u00fcck zu unserem Campingplatz.<\/p>\n<p>Gefahrene P\u00e4sse: Oberjoch, Gaichtpass.<\/p>\n<p>Morgen wollen wir weiterfahren nach K\u00e4rnten.<\/p>\n<p>Am Abend beginnt es zu regnen, dann richtig kr\u00e4ftig zu gie\u00dfen. Am Morgen ist das Tal wolkenverhangen, es regnet Bindf\u00e4den. Der Wetterbericht verspricht am Mittag Aufhellungen, da warte ich nun darauf. Bei Regen mit dem Motorrad los zu fahren macht keinen Spa\u00df, zumal ich \u00fcber das Hahntennjoch und durchs Sellraintal, danach \u00fcber die alte Brennerstra\u00dfe auf Nord- und S\u00fcdseite fahren will um danach durchs Pustertal ins obere Drautal zum Treffpunkt nach Oberdrauburg zu kommen.<\/p>\n<p>Jetzt hilft nur noch warten auf Wetterbesserung.<\/p>\n<p><strong>9. September<\/strong><\/p>\n<p>Der Regen h\u00f6rt erst ziemlich sp\u00e4t auf, da habe ich keine Lust mehr \u00fcber 300 km abzuspulen. Wir essen zu Mittag, dann wird es pl\u00f6tzlich sonnig. Wir beschlie\u00dfen, ein bisschen das Lechtal hoch zu fahren. Als wir in Lech sind f\u00e4llt uns ein, noch den Hochtannbergpass mitzunehmen. Die Fahrt ist wundersch\u00f6n, der Asphalt griffig. Da das Wetter immer besser wird fahren wir einfach weiter ins Bregenzer Ache-Tal und sehen uns an, was wir fr\u00fcher so gepaddelt sind. Das Tal und die Orte haben sich seit unserem letzten Besuch wesentlich ver\u00e4ndert. \u00dcber Lingenau- Hittisau fahren wir nach Balderschwang und \u00fcber den Riedbergpass nach Obermaiselstein hinab. Die Strecke ist herrlich, es passt alles zusammen. Eine sch\u00f6ne Gegend, die gute Stra\u00dfe mit vielen runden Kurven und die Erinnerung an unsere fr\u00fchen Jahre als wir hier zum Skifahren waren. Damals hatten wir einen R4 mit 26 PS, dessen Vorderr\u00e4der trotz Schneeketten in den 16%-Steigungen durchrutschten. Daher musste Helga die Fahrt immer auf dem Kotfl\u00fcgel mitmachen, manchmal sa\u00df auch Gabi vorne drauf. Statt dem einen steilen Schlepplift am Grasgehrenhang gibt es nun einen Sessellift und einige andere Lifts, Skifahren mach hier sicher richtig Spa\u00df.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wir fahren aber weiter, kommen nach Sonthofen und fahren \u00fcber Oberjoch nach Tirol. Dieses Mal f\u00e4hrt keine lahme Kolonne vor mir, so dass die Fahrt genussvoll wird. Bald sind wir wieder im Lechtal, gehen noch tanken und einkaufen, dann kommen wir wieder zu unserem Campingplatz zur\u00fcck. Eine sch\u00f6ne, ziemlich unverhofft gekommene Tour ist nun zu Ende.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Gefahrene P\u00e4sse: Hochtannbergpass, Riedbergpass, Oberjoch, Gaichtpass.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>10. September<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Heute soll das Wetter bis in den Nachmittag stabil sein, dann ist wieder Regen angesagt. F\u00fcr uns bedeutet das, dass wir nun ins Drautal umsetzen. Nachdem wir uns von Schr\u00f6ders und Schr\u00f6ders verabschiedet haben fahren wir auf getrennten Wegen los. Helga f\u00e4hrt \u00fcber den Fernpass und per Autobahn ins Pustertal, ich w\u00e4hle einen kurvenreicheren Weg.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Kurz nach H\u00e4selgehr geht es hoch zum Hahntennjoch. Viele Kurven und kein Verkehr, ach was ist das sch\u00f6n. Am Wochenende war hier die H\u00f6lle los. Ich komme nach Imst, fahre das Inntal abw\u00e4rts und in das \u00d6tztal hinein. Bei \u00d6tz zweige ich ab nach K\u00fchtai ins Sellraintal. Auch hier ist so gut wie kein Verkehr, Kurven gibt es ohne Ende und der Stra\u00dfenbelag ist griffig. Mal sehen wie meine Reifen nach dem Urlaub aussehen. Oben in K\u00fchtai sehe ich den Parkplatz wo wir in den 70er Jahren mit unserem VW-Bus standen um in K\u00fchtai skifahren zu k\u00f6nnen. Es ist saukalt, der Wind pfeift und ich bleibe nur kurz dort stehen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3315.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1217\" alt=\"IMG_3315\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3315-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3315-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3315.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Ein Foto, ein Schluck Almdudler und weiter geht die Fahrt, in hoffentlich w\u00e4rmere Gefilde. \u00dcber Axams erreiche ich die alte Brennerstra\u00dfe auf der recht viel Verkehr ist und wo eine ganze Reihe Baustellen zu wiederholten Stopps verhelfen. Bei Gries beginnt es leicht zu regnen. Da mein Anzug dicht ist ziehe ich mich nicht um. Oben auf dem Brenner steht inzwischen ein Outletzentrum neben dem anderen und die Durchgangsstra\u00dfen sind aufgerissen. So habe ich keine Lust zu bleiben und fahre weiter. Der Regen nimmt zu, der Verkehr ebenfalls. Die Fahrerei macht nicht mehr so viel Spa\u00df wie bisher, aber was hilfts, ich muss nach Oberdrauburg. Ich fahre am wilden Eisack entlang, den wir auch schon vor vielen Jahren mehrmals von Sterzing bis Franzensfeste gepaddelt sind, dann komme ich ins Pustertal wo die Rienz flie\u00dft. Die bin ich nat\u00fcrlich auch schon ein paar mal gepaddelt, der Anblick der schnellen Fluten lenkt ein bisschen vom st\u00e4rker werdenden Regen ab. Bald wird es mir zu bunt, ich mache eine Pause in der ich mein Br\u00f6tchen esse und meine Regensachen anziehe. Mit den doppelten Klamotten an wird man immer gewaltiger und unbeweglicher. Auf dem Motorrad bewege ich allerdings nur die Finger und die Fu\u00dfspitzen, da ist das ganze nicht so schlimm. Bei Bruneck beginnt es dann auch richtig zu gie\u00dfen, das Visier des Helms l\u00e4uft innen an, so dass ich es etwas \u00f6ffnen muss. Als Brillentr\u00e4ger ist Regen besonders l\u00e4stig, man hat zu viele Scheiben vor sich. Eine Windschutzscheibe ohne Wischer, ein Visier ohne Wischer und dann noch eine Brille, irgendwann l\u00e4uft dabei etwas an. Ich wei\u00df zwar, dass meine Reifen lt. Test eine sehr gute Haftung auf regennasser Fahrbahn haben aber mir macht die Fahrerei so keinen Spa\u00df. Ich mag auch nicht testen ob die Aussagen stimmen, ich fahre jedenfalls die ganze Zeit etwas eierig auf der nassen Fahrbahn herum. Die kurvenreiche Strecke die ich durchfahre wird dadurch ganz sch\u00f6n anstrengend f\u00fcr mich.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Kurz nach der Grenze nach \u00d6sterreich h\u00f6rt der Regen auf und die Sonne scheint. Leider nur kurze Zeit, dann geht der Regen wieder los. In Lienz kommt dann noch starker Verkehr dazu, so dass ich an unserem Wohnmobil auf dem Eurospar-Parkplatz vorbeifahre ohne es zu sehen. Auf diese Weise bin ich zuerst am Campingplatz, Helga kommt 20 Minuten sp\u00e4ter auch noch her. Ich bin froh, aus den Motorradklamotten zu kommen und es im Wohnmobil kuschelig zu haben. In der Nacht regnet es wieder, aber morgen soll es bis zum Nachmittag trocken bleiben. Mal sehen ob das stimmt.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Gefahrene P\u00e4sse: Hahntennjoch, K\u00fchtaisattel, Brennerpass.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>11.September<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Heute ist Mittwoch, der 11.September und es regnet nicht. Daf\u00fcr haben wir nur noch 8\u00b0C, die im Laufe des Tages auf gewaltige 17\u00b0 steigen sollen. Wir beschlie\u00dfen daher eine erste Tour zu fahren die nicht so lange ausfallen soll. Gleich am Anfang gibt es \u00c4rger, die BMW startet schlecht und l\u00e4uft nur auf einem Zylinder. Manchmal spielt der rechte Zylinder nicht mit, dann bockt die BMW. Bisher hatte ich zwar schon die ganze Zeit ein Problem bei 2000 Umdrehungen, hier gab es einfach ein Loch, das ab und zu zum stottern f\u00fchrte. Vor dem Urlaub war ich beim T\u00dcV, da war eigentlich alles ok. Nachdem ich die Kerzen gewechselt habe l\u00e4uft die Maschine wieder wie gewohnt, nur das Loch bei 2000 \u2013 2500 bleibt. Wir nehmen sofort unseren Hausberg in Angriff, den Gailbergsattel. Den sind wir schon so oft gefahren wenn wir zum paddeln von Obervellach aus auf die Gail fuhren, aber immer nur im Auto. Heute, auf dem Bike macht die Stra\u00dfe viel mehr Spa\u00df, wenig Verkehr, ein guter Belag und sch\u00f6ne runde Kurven, das ist es was der Biker braucht. In K\u00f6tschach-Mauthen \u00fcberqueren wir die Gail, nicht ohne einen Blick in sie und zur Pfefferm\u00fchle zu werfen. Die Fahrt geht weiter, hoch zum Pl\u00f6ckenpass. Der ist auf unserer Seite gut ausgebaut und sch\u00f6n zu fahren.. Die italienische Seite sieht da ganz anders aus, in der stark geflickten und steilen Stra\u00dfe sind deutliche Rinnen und L\u00f6cher, man muss mehr aufpassen als auf der anderen Seite.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3316.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1218\" alt=\"IMG_3316\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3316-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3316-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3316.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Es wird sonniger, liegt das etwa an Italien? Wir fahren am Tagliamento (leider noch nie mit gen\u00fcgend Wasser erlebt und daher noch nicht gefahren) entlang und kommen bald ins Tal der Fella (die wir fr\u00fcher nat\u00fcrlich auch schon mal gefahren sind), das total verbaut ist. Normale Stra\u00dfen und die Autobahn auf Stelzen beherrschen hier das Bild. Die Landstra\u00dfe ist in sehr gutem Zustand, so dass die Fahrt Spa\u00df macht. Bald biegen wir ab um den n\u00e4chsten Pass in Angriff zu nehmen- den Passo Pramollo, besser bekannt als Nassfeldpass.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3317.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1219\" alt=\"IMG_3317\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3317-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3317-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3317.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3319.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1220\" alt=\"IMG_3319\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3319-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3319-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3319.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Diese Passstra\u00dfe ist eine Nummer f\u00fcr sich! Die Stra\u00dfe ist relativ schlecht, sehr steil und hat viele superenge Kehren. Dachten wir bei der Pl\u00f6ckenpassabfahrt noch, es kann nicht mehr viel intensiver werden, hier haben wir es. Mit unserem WoMo m\u00fcssten wir vermulich ab und zu in den Kehren zur\u00fccksto\u00dfen, so eng sind sie. Viele der Kehren fahre ich daher im 1. Gang, ich finde sie noch etwas anstrengender als die Kehren am Stilfser Joch. Das interessanteste Detail ist aber ein Tunnel von ca. 200 m L\u00e4nge, der als enge Kehre und sehr steil durch den Fels gehauen wurde. Die Gegend ist wild und sch\u00f6n, es macht trotz aller Anstrengung Spa\u00df hier herauf zu fahren. Auf der Passh\u00f6he ist es kalt und windig, wir halten uns nicht lange auf. Die Abfahrt mutiert zum Genuss. Der Stra\u00dfenbelag ist sehr gut und die Stra\u00dfe ist gro\u00dfz\u00fcgig angelegt. Weite runde Kurven wechseln sich ab mit Kehren, die Strecke ist relativ gut \u00fcberschaubar und l\u00e4sst sich gut cruisen. Bald sind wir im Gailtal und fahren nach Hermagor zu unserem letztj\u00e4hrigen Ein- und Aussatzpunkt auf der unteren Gail. Der Wasserstand ist besser als im letztj\u00e4hrigen September. Wir legen dort in der Sonne!! noch eine Pause ein und fahren dann weiter zum Wei\u00dfensee. Nach einer kurzen Besichtigung machen wir uns dann auf den Heimweg. Nun kommt noch einmal eine sch\u00f6ne Bergabstrecke, auf der wir leider hinter einem Wohnmobil h\u00e4ngen bleiben und daher mit sehr gem\u00e4\u00dfigtem Tempo abw\u00e4rts fahren. An der Drau angekommen gibt es noch einen Kaffee mit Apfelstrudel, dann geht es aber z\u00fcgig heim.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Der angek\u00fcndigte Regen blieb bisher aus, wir bedauern es aber nicht. Morgen fahren wir dann die n\u00e4chste Tour.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Gefahrene P\u00e4sse: Gailbergsattel, Pl\u00f6ckenpass, Nassfeldpass, Kreuzbergsattel.<\/p>\n<p><b>12.September<\/b><\/p>\n<p>Ja, es kommt meistens anders als man denkt. Am Morgen h\u00e4ngen die Wolken im Tal, kaum ein Berg ist zu sehen, es ist kalt.<\/p>\n<p>Also beschlie\u00dfen wir, dass das kein Wetter zum Motorradfahren oder Paddeln ist, sondern h\u00f6chstens zum Wandern taugt. Daher ziehen wir uns entsprechend an und gehen auf die andere Seite der Drau, denn dort ist oben am Berg eine Burgruine. Der Weg dorthin ist sehr steil, denn er ist gleichzeitig ein Kreuzweg und so ein Weg dient bekannterma\u00dfen nicht zur Erholung sondern zur Bu\u00dfe. Die Bilder in den 13 Stationen sind von einem einheimischen Maler recht modern gestaltet, sie sind sehenswert. Au\u00dferdem steht bei jedem Bild wer aus dem Dorf es gespendet hat.<\/p>\n<p>Nach der 13. Station kommt eine kleine Kapelle und kurz danach die Burgruine. Der Himmel wird immer blauer, wei\u00dfe W\u00f6lkchen geben einen sch\u00f6nen Kontrast. Wir m\u00fcssen unwillk\u00fcrlich an unseren k\u00fcrzlich verstorbenen Freund Armin und seinen Standardsatz denken: um 11 \/Uhr wird das Wetter gemacht, vorher wird nichts abgesagt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3323.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1221\" alt=\"IMG_3323\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3323-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3323-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3323.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun haben wir uns f\u00fcr Wandern und Relaxen entschiedenund so gestalten wir dann auch den Tag. Aber ein bisschen wurmt die Entscheidung schon.<\/p>\n<p>Morgen soll es wieder bedeckt sein&#8230;.<\/p>\n<p><b>13.September<\/b><\/p>\n<p>Der Himmel ist auch heute nicht besonders sch\u00f6n, aber wir haben beschlossen zu warten.<\/p>\n<p>Wir ziehen uns warm an, nehmen leichtes Gep\u00e4ck mit und beschlie\u00dfen, eine kleinere Tour zu fahren. Zuerst geht es \u00fcber den Iselsberg, dort beginnt es bereits zu regnen. Im M\u00f6lltal ist es bald wieder trocken und wir schwingen moderat das Tal entlang. Der Blick ins Bachbett ist getr\u00fcbt, zu wenig Wasser, zu viele Steine. Ich hatte im Kanuforum gelesen, dass bei Au\u00dferfragant eine Wildwasserstrecke gebaut wurde. Das hatte Paul vom Campingplatz Obervellach im letzten Jahr schon angek\u00fcndigt. Wir fahren zum \u201eWildwasserzentrum M\u00f6lltal\u201c und staunen nicht schlecht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3338.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1223\" alt=\"IMG_3338\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3338-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3338-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3338.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unterhalb der Kraftwerkseinleitung wurde eine ca. 500 m lange Strecke gebaut die es in sich hat. Zentraler Punkt ist ein Abfall mit anschlie\u00dfender Walze, der guten Fahrern bestimmt viel Spa\u00df macht, f\u00fcr Anf\u00e4nger ist die Strecke leider nicht mehr geeignet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3328.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1222\" alt=\"IMG_3328\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3328-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3328-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3328.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir fahren weiter, das Wetter wird immer besser. In Spittal biegen wir ins Liesertal ab (sehr wenig Wasser) und wollen in Gm\u00fcnd entscheiden ob wir ins Maltatal oder in die Nockberge (Nokki Mountains) fahren werden. \u00dcberm Maltatal h\u00e4ngen dunkle Wolken, die andere Seite sieht besser aus. Wir fahren daher das Liesertal weiter und biegen zum Nationakpark Nockberge ab. Nach Zahlung von 9 EURO d\u00fcrfen wir durch die Schranke. Die Stra\u00dfe schl\u00e4ngelt sich mit vielen Kurven und Kehren hoch. Die Kehren sind nummeriert und mit Namen versehen, sie hei\u00dfen nicht \u201eKehre\u201c sondern \u201eReidl Nr 1 bis 52\u201c. Es wird immer k\u00e4lter. Nach ca. 24 Kehren und vielen Kurven sind wir am h\u00f6chsten Punkt, der Eisentalh\u00f6he mit 2042 m. Jetzt ist es richtig kalt und wir sehen die ersten Schneegraupel des Herbstes 2013.<\/p>\n<p>Bald fahren wir weiter und hoffen, dass es in den tieferen Lagen w\u00e4rmer wird. Sch\u00f6n, dass meine BMW beheizte Griffe hat, so sind mindestens die Handfl\u00e4chen warm. Nach einem Flachst\u00fcck geht es wieder auf \u00fcber 2000 m hinauf, dort im Bikers Point g\u00f6nnen wir uns etwas Warmes.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3344.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1224\" alt=\"IMG_3344\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3344-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3344-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3344.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3346.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1225\" alt=\"IMG_3346\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3346-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3346-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3346.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach f\u00e4hrt es sich wieder viel lockerer durch die n\u00e4chsten Kehren und Kurven bis wir wieder im Tal ankommen.<\/p>\n<p>Danach kommt das Kontrastprogramm. Am Millst\u00e4tter See ist es so warm, dass man die dicken Klamotten am liebsten ausziehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Wir sehen Menschen mit kurzen Hosen, T-Shirt und Sandalen!<\/p>\n<p>Da wir heute gut drauf sind beschle\u00dfen wir unsere Tour noch etwas auszudehnen. Von Spittal aus fahren wir an der Goldeck-Panoramastra\u00dfe vorbei in Richtung Ostende des Wei\u00dfensees. Der See ist sch\u00f6n, hier sollte man mal ein paar Tage bleiben. Aber wir fahren weiter zur \u201eWindischen H\u00f6he\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3350.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1226\" alt=\"IMG_3350\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3350-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3350-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3350.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Name t\u00e4uscht, es war windstill.<\/p>\n<p>Jetzt wollen wir aber doch nach \u201eHause\u201c. Wir rollen durchs Gailtal, an Hermagor vorbei und entdecken kurz vor K\u00f6tschach den Bus von Schr\u00f6ders auf einem kleinen Campingplatz. Sie sind zwar nicht da aber wir verabreden uns per Handy zu einer Paddeltour auf der Drau. Die hat n\u00e4mlich gen\u00fcgend Wasser.<\/p>\n<p>Was mir die letzten Tage an mir auffiel erstaunte mich etwas. Wenn ich mit dem Auto an irgendeinem Bach entlang fahre- egal ob ich ihn schon gefahren bin oder nicht- sitze ich in Gedanken im Boot und fahre ihn.<\/p>\n<p>Auf dem Motorrad sieht das ganz anders aus. Ich betrachte den Bach, sch\u00e4tze den Wasserstand und genie\u00dfe die Kurven mit dem Motorrad. Im Boot sitze ich gedanklich nicht. Nun frage ich mich: was ist da mit mir passiert?<\/p>\n<p>Gefahrene P\u00e4sse: Iselsbergpass, Eisentalh\u00f6he, Schiestlscharte, Windische H\u00f6he, Gailbergsattel.<\/p>\n<p>Aber morgen, ja morgen, da geht es auf zum Gro\u00dfglockner, das Wetter wird n\u00e4mlich gut.<\/p>\n<p><strong>14. September<\/strong><\/p>\n<p>Der Himmel ist am Morgen um 8 Uhr stahlblau, nur ganz kleine wei\u00dfe W\u00f6lkchen verbergen sich in einem\u00a0 Bergeinschnitt. Irgendwie liegt ein Ton in der Luft und bald h\u00f6ren wir es auch genauer: der Berg ruft, wir m\u00fcssen auffi, auffi aufn Glockner.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3358.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1227\" alt=\"IMG_3358\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3358-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3358-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3358.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Trotz sch\u00f6ner Sonne und guter Vorhersage ziehen wir uns warm an, denn es geht auf fast 2500 m hoch. Alles l\u00e4uft wie geschmiert, der Motor brummt, die Reifen greifen in den Kurven, wir sind gut gelaunt .<\/p>\n<p>Im oberen M\u00f6lltal in Richtung Heiligenblut sehen wir dann die ersten grauen Wolken und nat\u00fcrlich auch wei\u00dfe Bergspitzen. Nach dem bezahlen des Eintritts (30 \u20ac f\u00fcr Glockner und Felbertauerntunnel) fahren wir in eine graue und kalte Bergwelt. Und dann f\u00e4ngt es auch noch an zu nieseln! Am Abzweig zur Kaiser Franz Josephs H\u00f6he\u00a0 fr\u00f6steln wir bereits. Oben ist es windig und kalt. Die BMW steht auf dem Motorradparkplatz unter ihresgleichen und man sieht einige dick angezogene Gestalten mit Helm herumlaufen, denn dann bleibt mindestens der Kopf warm. Wir bleiben nicht sehr lange, der Pasterzengletscher sieht bei dem Wetter mit seiner dunklen Decke auch nicht besonders einladend aus.<\/p>\n<p>Bald rollen wir wieder abw\u00e4rts um dann zum Fuscher T\u00f6rl hinaufzufahren. Dort, auf knapp \u00fcber 2400 m stehen wir im Schnee! Von sch\u00f6ner Aussicht ist keine Spur zu sehen. Am Hochtor auf \u00fcber 2500 m nat\u00fcrlich auch nicht. Trotzdem wollen wir noch auf die Edelwei\u00dfspitze hinauf. Wir schon, die BMW aber nicht. Der rechte Zylinder hat immer mehr Z\u00fcndaussetzer, was das Fahren in diesen steilen und gepflasterten Kehren nicht gerade einfacher macht. Au\u00dferdem sind heute ca. 450 historische Traktoren anl\u00e4sslich der 12. Traktoren WM am Berg unterwegs.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3364.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1230\" alt=\"IMG_3364\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3364-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3364-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3364.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3370.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1228\" alt=\"IMG_3370\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3370-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3370-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3370.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das macht das miese Wetter wenigstens ert\u00e4glich. Teilweise im Schritttempo fahren sie den Berg hinauf und wieder hinab, \u00fcberall gibt es gewaltige Staus. Das hindert einige Porschefahrer allerdings nicht in sehr gewagten \u00dcberholman\u00f6vern alle anderen Verkehrsteilnehmer zu gef\u00e4hrden. Wir fahren nach einiger Zeit auf der Nordseite abw\u00e4rts und legen eine weitere Pause an der Zahlstelle ein. Dort treffen sich auch die ganzen Traktorfahrer und im Gespr\u00e4ch erfahre ich, dass einige Holl\u00e4nder mit ihren Traktoren die ganze Strecke von Holland hier her gefahren sind. Zeitaufwand 10 Tage!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3377.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1232\" alt=\"IMG_3377\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3377-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3377-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3377.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3371.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1229\" alt=\"IMG_3371\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3371-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3371-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3371.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als wir weiterfahren ist noch einmal Kolonnenfahrt angesagt, aber ab dem Abzweig im Salzachtal haben wir die Stra\u00dfe fast f\u00fcr uns. Nun geht es flott in Richtung Mittersill und Felbertauerntunnel. Die Stra\u00dfe ist breit und in sehr gutem Zustand, wir sind fast allein und k\u00f6nnen uns so richtig sch\u00f6n ausleben. Bald geht es in den 5 km langen Tunnel an dessen Ende die Kasse ist. Dann kam die n\u00e4chste \u00dcberraschung: eine riesige Autoschlange wartet auf die Abfahrt. Als wir inmitten der anderen Fahrzeuge hinabrollen sehen wir warum wir eine enspurige Umleitung fahren m\u00fcssen. Die Abfahrt der Felbertauernstra\u00dfe ist trotz Lawinengalerie auf ca. 100 m durch eine Mure versch\u00fcttet, die Galerie zerst\u00f6rt. Mitte Mai ist das passiert und es d\u00fcrfte noch sehr lange dauern bis die Stra\u00dfe wieder befahrbar ist.<\/p>\n<p>In Lienz gehen wir noch einkaufen, denn das Wochenende ist in vollem Gang und wir haben vor lauter Motorradfahren vergessen unsere Vorr\u00e4te aufzuf\u00fcllen. Am Campingplatz angekommen sehen wir, dass Schr\u00f6ders auch schon angekommen sind. Karlheinz war mit dem Boot auf der Gail unterwegs und wir hatten verabredet, dass wir morgen gemeinsam die Drau paddeln werden. Der Wetterbericht ist gar nicht so schlecht, also hoffen wir, dass es auch so wird. Im Salzachtal regnete es und war kalt, in Osttirol war es schon etwas w\u00e4rmer und hier in K\u00e4rnten war es nochmals etwas w\u00e4rmer. Also sind wir guter Dinge und denken positiv.<\/p>\n<p>Gefahrene P\u00e4sse: Iselsbergpass, Gro\u00dfglockner, Felbertauern.<\/p>\n<p><strong>15.September<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_1233\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3380.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1233\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1233\" alt=\"Campingplatz Oberdrauburg\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3380-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3380-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3380.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1233\" class=\"wp-caption-text\">Campingplatz Oberdrauburg<\/p><\/div>\n<p>Wie vereinbart ist heute ein Paddeltag angesagt. Wir werden mit Karlheinz die Drau ab einer Br\u00fccke bei Nickolsdorf paddeln, an der man gut einsetzen kann. Ilse f\u00e4hrt mit dem WoMo bis zur Br\u00fccke bei Lind und wartet auf uns. Die Drau flie\u00dft sehr flott und wir fahren mit hohem Tempo (ca. 11 &#8211; 14 kmh) abw\u00e4rts. Die Auswahl der Boote ist interessant: Karlheinz f\u00e4hrt mit dem Yukon-E, Helga mit dem Combi 390 und ich mit dem 2,90 m kurzen Chopper. Trotzdem kommen wir gut voran. Das Wetter ist zwar nicht besonders sch\u00f6n aber es bleibt trocken. Ab Dellach sind die Uferzonen renaturiert, was dem Fluss ein wesentlich besseres Aussehen gibt. Es gibt Flachwasserzonen und Inseln, es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn das Flussbett die kommenden Hochwasser \u00fcberleben w\u00fcrde. Nach einer Pause geht es weiter, die Br\u00fccke kann nicht mehr weit sein. Es soll eine Markierung f\u00fcr uns daran h\u00e4ngen. Als wir dann an der ausgemachten Br\u00fccke ankommen sehen wir nichts h\u00e4ngen, also fahren wir weiter, zumal man hier kaum aussteigen kann. Auch an den n\u00e4chsten Br\u00fccken h\u00e4ngt nichts, wir sind also offensichtlich zu weit gefahren. In Sachsenburg am Fl\u00f6\u00dferplatz steigen wir aus, Karlheinz f\u00e4hrt mit der Bahn zur\u00fcck und kommt bald mit dem Auto zu uns. Die ausgeh\u00e4ngte Markierung konnte man vom Wasser aus wirklich nicht sehen.<\/p>\n<p>Diesen Tag beschlie\u00dfen wir mit einem Abendessen in der &#8222;Post&#8220; und staunen, welche Riesenportionen von Kaiserschmarrn hier serviert werden.<\/p>\n<p><strong>16. September<\/strong><\/p>\n<p>Da wir gestern so viel gepaddelt sind haben wir heute keine Lust, nochmals aufs Wasser zu gehen. So beschlie\u00dfen wir, eine noch ausstehende Motorradtour durch die Karnischen Alpen zu unternehmen. Sie f\u00fchrt uns \u00fcber den Gailbergsattel nach K\u00f6tschach, dann das Gailtal (Lesachtal) aufw\u00e4rts bis Sillian. Nat\u00fcrlich machen wir Abstecher zu unseren fr\u00fcheren Einsatzstellen und sehen auch ein Landauer Auto mit 3 Kajaks nach Birnbaum hinunter fahren.<\/p>\n<p>Der Wasserstand ist sehr niedrig, die Boote werden sch\u00f6n strapaziert werden bei der Fahrt. Bei Sillian wird nochmals voll getankt, denn das Super 95 ist in Italien 30 &#8211; 40 Cent teurer als in \u00d6sterreich. Wir fahren bis Innichen, dort biegen wir ab nach Sexten. Die Berge haben sich hellgrau &#8211; dunkelgrau verh\u00fcllt, die Temperaturen sind nicht unangenehm in unseren dicken Anz\u00fcgen.<\/p>\n<p>Wir kommen am Campingplatz Sexten vorbei und schrauben uns dann zum Kreuzbergpass empor. Die Stra\u00dfe ist auch hier vorbildlich, die Kurven sind rund und \u00fcbersichtlich. Wir fahren durch das Val Padola auf der Karnischen Dolomitenstra\u00dfe, einer Stra\u00dfe, auf der wir bisher noch nie waren. Die Berge sind hier richtig schroff, nicht so freundlich wie im Lesachtal. Die Ortschaften wirken wie ausgestorben, was z.T. sicher daran liegt, dass wir in der Mittagszeit durch fahren. Viele H\u00e4user und auch Hotels sind aber richtig zu, die Tourismussaison ist offensichtlich vorbei. Nach l\u00e4ngerer Fahrt kommen wir auf eine Strecke die wir vor einigen Tagen schon befahren haben, nun geht es wieder dem Pl\u00f6ckenpass entgegen. Die Stra\u00dfe auf der italienischen Seite ist sehr gut ausgebaut, was man vom \u00f6sterreichischen Teil nicht gerade sagen kann. Aber nach einigen Kehren im Aufstieg gibt es einen Stau. Ein holl\u00e4ndischer Lastzug blockiert direkt nach einer Kehre mit dem H\u00e4nger die Stra\u00dfe. Das Zugfahrzeug steht in Fahrtrichtung, der H\u00e4nger steht quer \u00fcber die Stra\u00dfe, \u00fcber 90\u00b0 abgewinkelt. Wie er das geschafft hat wissen wir nicht. Die Polizei ist schon lange vor Ort und l\u00e4sst immer wieder ein paar Fahrzeuge Passieren. Wir mit dem Motorrad kommen nat\u00fcrlich rel. schnell durch. Bald sind wir in K\u00f6tschach und dann auf unserem Campingplatz. Die vielen Kurven und Kehren kennen wir nun schon recht gut und kommen immer flotter zum Ziel.<\/p>\n<p>Gefahrene P\u00e4sse: Gailbergsattel, Kreuzbergpass, Ravasattel, Pl\u00f6ckenpass, Gailbergsattel.<\/p>\n<p>Kaum sind wir auf dem Platz, beginnt es zu regnen. Der Wetterbericht sagt eine sehr nasse Nacht voraus, wir bleiben daher im gem\u00fctlichen WoMo.<\/p>\n<p><strong>17. September<\/strong><\/p>\n<p>Die ganze Nacht regnete es durchg\u00e4ngig mal leichter, mal st\u00e4rker. Der Regen trommelte uns in den Schlaf und weckte uns mehrmals auf. Am Morgen trauten wir uns unseren Augen nicht, der Himmel war blau mit wei\u00dfen Wolken. Der Wind war zwar k\u00fchl, aber im Laufe des Vormittags wurde es immer w\u00e4rmer. Wir fuhren mit dem Wohnmobil nach Lienz um uns diese Stadt einmal n\u00e4her anzusehen. Wenn wir bisher hier waren hatten wir f\u00fcr so etwas kaum Zeit, denn wir mussten ja paddeln. Lienz ist eine sehr sch\u00f6n hergerichtete Stadt, wir f\u00fchlten uns gleich wohl. Sp\u00e4ter gingen wir noch einkaufen, denn wir wollten zu Hause noch lange von unserem Urlaub zehren. Dann wurde das WoMo aufgetankt, eine Vignette gekauft und zur\u00fcck ging es zum Campingplatz. Ich packte schon einmal die ersten Sachen in die Motorradkoffer, denn ab morgen fahren wir getrennte Wege; Helga f\u00e4hrt nach Hause, ich nach S\u00fcdtirol.<\/p>\n<p><strong>18. September<\/strong><\/p>\n<p>Wir starten fast gleichzeitig, auf der Hauptstra\u00dfe trennen sich unsere Wege. Helga f\u00e4hrt in Richtung Spittal, ich in Richtung Lienz. Der Himmel ist blau mit wei\u00dfen Wolken, die Temperatur noch etwas k\u00fchl.<\/p>\n<p>In Lienz wird nochmal der Tank mit g\u00fcnstigem Super gef\u00fcllt da in Italien der Sprit viel teurer ist. An der Tankstelle entschlie\u00dfe ich mich spontan \u00fcber den Stallersattel zu fahren obwohl mir erz\u00e4hlt wurde er sei von der italienischen Seite her interessanter. Nun geht es das Tal der Isel (bin ich auch schon oft gepaddelt) aufw\u00e4rts, danach ins Defreggental (bin ich noch nie gepaddelt, war mir zu schwer). In diesem Hochtal erblicke ich dann auch die ersten Schneeberge, die ich fotografieren will. Leider passe ich nicht auf und stelle die BMW auf den weichen Randstreifen was sie umgehend mit einem Absturz quittiert. Da sie abw\u00e4rts liegt kann ich sie nicht allein aufheben. Nach ein paar Minuten kommt tats\u00e4chlich mal ein Auto vorbei, der Fahrer hilft mir aus meiner misslichen Lage und gemeinsam stellen wir sie auf die Stra\u00dfe. Vielen Dank daf\u00fcr!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3383.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1234\" alt=\"IMG_3383\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3383-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3383-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3383.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach diesem Zwischenfall geht es weiter in Richtung Stallersattel. Die Stra\u00dfe windet sich den Berg hinauf und es wird merklich k\u00fchler. Oben angekommen stelle ich fest, dass ich 2 Minuten zu sp\u00e4t bin. auf der italieneischen Seite herrscht einspuriger Verkehr, abw\u00e4rts darf man nur in den ersten 15 Minuten der Stunde fahren, dann ist die Ampel rot.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3384.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1235\" alt=\"IMG_3384\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3384-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3384-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3384.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Also habe ich Zeit, die Gegend anzusehen, mein Vesper zu verspeisen und den Rest der zeit in meinem mitgebrachten Buch zu lesen. Punkt 13:00 Uhr wird die Ampel gr\u00fcn und der Tross, angef\u00fchrt von 3 Motorr\u00e4dern f\u00e4hrt abw\u00e4rts. Die Stra\u00dfe ist leider vom Schnee noch nass, in den Kurven liegt Split. Die Kehren sind eng und steil, unter den Umst\u00e4nden ist die Fahrt aber etwas eierig. Bald sind wir im Tal, kommen am Biathlonstadion von Antholz vorbei und dann geht es fl\u00fcssig weiter in Richtung Pustertal. Dieses Mal sehe ich die Gegend bei Sonne und ab und zu auch einen Blick in die Rienz werfen, die ich nat\u00fcrlich auch schon mehrmals gepaddelt bin. Bei Brixen gehe ich auf die alte Brennerstra\u00dfe und fahre den Eisack entlang, den ich nat\u00fcrlich auch schon gepaddelt bin. Beim runterfahren erinnere ich mich, dass ich vor ca. 54 Jahren die Strecke vom Brenner nach Bozen schon mit dem Fahrrad gefahren bin und vor genau 50 Jahren von Mannheim mit meinem frisierten Moped &#8222;Victoria Avanti&#8220; \u00fcber Salzburg, Brenner, Bozen zum Gardasee gefahren bin.<\/p>\n<p>Bald stehe ich in einem Stau, der sich auch nach 10 Minuten noch nicht bewegt hat. Ich schere auf den neben mir liegenden Parkplatz aus und entledige mich dem zu warmen Pullover unter der Motorradjacke, dann fahre ich wieder Richtung Brenner um bei Klausen auf die Autstrada zu Wechseln. Diese 1,80 \u20ac zahlen sich aus, denn von oben sehen ich den Grund des Staus: Ein St\u00fcck Stra\u00dfe ist wegen Bauarbeiten in beiden Richtungen voll gesperrt, die Autoschlangen sind in beiden Richtungen beachtlich lang. Kurz hinter Bozen komme ich zum Haus meines Cousins und seiner Familie, die sich freuen, dass wir uns wieder einmal sehen.<\/p>\n<p>Gefahrene P\u00e4sse: Stallersattel<\/p>\n<p><strong>19. &#8211; 20.September<\/strong><\/p>\n<p>Hier verbringe ich die n\u00e4chsten Tage, das Motorrad brauche ich nur um nach Bozen zu kommen. Dort bleibt es den Tag \u00fcber auf einem der zahlreichen Zweiradparkpl\u00e4tzen stehen w\u00e4hrend ich auf meinen alten Spuren durch Bozen wandle und feststelle, dass ich mich noch immer gut auskenne. kein Wunder, war ich doch in meiner Kindheit und Jugend oft in den Sommerferien in der Heimatstadt meiner Mutter bei den Gro\u00dfeltern oder Tanten und Onkeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1236\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3402.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1236\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1236\" alt=\"sie wollen auch Biker werden\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3402-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3402-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3402.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1236\" class=\"wp-caption-text\">sie wollen auch Biker werden<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1237\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3419.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1237\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1237\" alt=\"Auch die Enkel\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3419-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3419-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3419.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1237\" class=\"wp-caption-text\">Blick aus meinem Zimmer: Der Rosengarten gl\u00fcht<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>21. September<\/strong><\/p>\n<p>Irgendwann geht auch der sch\u00f6nste Urlaub zu Ende, die Abreise steht an. Ich will \u00fcber Reschenpass und Fernpass nach Hause fahren, die ca. 600 km sind als Tagestour f\u00fcr mich gerade genug. Aber die Umst\u00e4nde auf der Stra\u00dfe sehen anders aus. Schon kurz nach Meran steht der Verkehr immer wieder. Es sind nicht die Baustellen, es ist der heftige R\u00fcckreiseverkehr! Nach einigen Kilometern L\u00fcckenspringen trotz Gegenverkehr gebe ich auf, drehe herum und fahre nach Meran zur\u00fcck. Nun nehme ich das Timmelsjoch in Angriff. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt durchs Tal der Passer (ja, die bin ich auch schon \u00f6fter gepaddelt) um sich dann ab St. Leonhardt deutlich in die H\u00f6he zu schrauben. Die letzten Kilometer f\u00e4hrt man enge Kehren, ein wahres Bikerparadies.<\/p>\n<p>Auf der Passh\u00f6he ist einiges los, Motorrad- und Autofahrer bev\u00f6lkern die Infost\u00e4nde. Die Fernsicht ist bombastisch, der Ausblick auf die Gletscher grandios.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3423.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1238\" alt=\"IMG_3423\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3423-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3423-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3423.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3425.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1239\" alt=\"IMG_3425\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3425-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3425-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3425.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3428.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1240\" alt=\"IMG_3428\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3428-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3428-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3428.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3430.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1241\" alt=\"IMG_3430\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3430-450x337.jpg\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3430-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_3430.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich das letzte Mal bei Regen und Nebel hier war und von der Gegend nichts sah, daf\u00fcr auf einer l\u00f6cherigen Stra\u00dfe mit vielen Baustellen\u00a0 nach S\u00fcdtirol abfahren musste. Heute ist zum Gl\u00fcck alles anders, Die Abfahrt ist der wahre Genuss, sch\u00f6ne Kurven auf glatter Stra\u00dfe verlocken zum eleganten hinunterschwingen ins Tal der \u00d6tz. (nein, hier oben habe ich mich nie getraut zu paddeln). Bald kommen die Orte, die mir vom Skifahren her ein Begriff sind, sp\u00e4ter kommen mir mehrere Autos mit Wildwasserbooten entgegen. An der Br\u00fccke in \u00d6tz, am \u00fcblichen Startplatz f\u00fcr die Befahrung des wuchtigen Unterlaufs mache ich meine verdiente Vesperpause und schaue mir noch mal genau an wo wir fr\u00fcher immer gepaddelt sind.<\/p>\n<p>Bald breche ich wieder auf, fahre aus dem \u00d6tztal raus in Richtung Imst um dann den Fernpass unter die R\u00e4der zu nehmen. Auch dort ist starker R\u00fcckreiseverkehr, aber es kommt wenigstens nicht zum Stillstand. Bei Reutte geht es auf die Autobahn, \u00fcber Kempten, Memmingen, Ulm fahre ich die A7 weiter, da hier viel weniger Verkehr als auf der A8 ist. Die Strecke ist zwar l\u00e4nger aber auch sch\u00f6ner. Wie vereinbart bin ich um 19:30 zu Hause in Mannheim, ein sch\u00f6ner Urlaub mit<strong> Kanu und Bike<\/strong> ist zu Ende.<\/p>\n<p>Gefahrene P\u00e4sse: Timmelsjoch, Fernpass<\/p>\n<p>Fazit: Die Kombitour funktionierte gut, Helga, die beste aller Sozias fuhr souver\u00e4n mit dem Wohnmobil zu den vereinbarten Treffpunkten und bei den Motorradtouren auf der BMW mit. Vielen Dank daf\u00fcr, wer w\u00fcrde das sonst noch k\u00f6nnen und machen?<\/p>\n<p>Die Gesamtfahrstrecke mit dem Motorrad\u00a0 betrug 2.939 km, verbrennt habe ich 169,5 l Super 95, das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 5,7 l.<\/p>\n<p>Insgesamt gab es 29 Pass\u00fcberquerungen von 22 verschiedenen P\u00e4ssen. Am meisten, n\u00e4mlich 4 mal \u00fcberfuhren wir den Gailbergsattel, unseren Hausberg.<\/p>\n<p>Das Stottern im Bereich von 2000 Umdrehungen vergr\u00f6\u00dferte sich im Laufe der Tour auf den Bereich bis fast 3000 Umdrehungen und muss nun genau untersucht und abgestellt werden. Dadurch wurde der Fahrspa\u00df zeitweise getr\u00fcbt.<\/p>\n<p>Wie es das Schicksal so will, habe ich mir auf den letzten Kilometern einen Nagel in den Hinterreifen gefahren, der einen schleichenden Druckverlust zur Folge hatte. (was ich aber erst am n\u00e4chsten Tag merkte)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollen wieder einmal unsere beiden Hobbys miteinander verbinden, Paddeln und Motorradfahren. Eigentlich passen sie nicht direkt zusammen aber wenn man etwas Phantasie aufbringt und vielleicht auch ein bisschen spinnt, geht das schon. 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