{"id":53,"date":"2007-02-02T19:59:11","date_gmt":"2007-02-02T18:59:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=53"},"modified":"2008-12-27T17:33:21","modified_gmt":"2008-12-27T16:33:21","slug":"vom-nil-an-den-rhein-in-einem-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=53","title":{"rendered":"Vom Nil an den Rhein in einem Tag, welcome back"},"content":{"rendered":"<p>Da unser Flug erst am Nachmittag geht haben wir noch den ganzen Vormittag Zeit, von Luxor Abschied zu nehmen. Im Basar, wo man uns nat\u00fcrlich schon recht gut kennt, besuchen wir noch einige Shops, da wir etwas ganz bestimmtes suchen. Das ist \u00fcbrigens auch ein recht gute Methode, die &#8222;Verk\u00e4ufer&#8220; hinzuhalten. Ich suche ganz genau das und nichts anderes! Und dann hart bleiben. Wir haben jedenfalls gefunden was wir wollten, haben hart gehandelt und vermutlich doch zuviel bezahlt, dabei aber eine Unmenge Spa\u00df daran gehabt. Das ist eigentlich das Wichtigste daran. Wir genossen es, dabei zuzuschauen, wie die heute neu Angekommenen von H\u00e4ndlern, F\u00fchrern, Feluccafahrern, Kutschenfahrern und Taxifahreren umworben wurden und zunehmend verzweifelten. Diese Schule muss aber jeder durchmachen, da geht kein Weg daran vorbei. Sp\u00e4ter sa\u00dfen wir auf unserer Dachterrasse und tranken eine letzte Cola, bis wir dann -wieder einmal- mit einem Uralt-504er zum Flughafen fuhren. Und da es unser Abschied von Luxor und \u00c4gypten war bekamen wir nochmal gezeigt, dass auch auf einer ganz normalen Stra\u00dfe zwischen 2 sich begegnenden Lkws Platz f\u00fcr einen Peugeot ist.<\/p>\n<p>Im Flughafen war die H\u00f6lle los. Mehrere Busse hatten ihre Passagiere ausgeladen und wir standen hinten dran. Da wir aber jede Menge Zeit hatten, war die Warterei recht gem\u00fctlich. Wir lernten nochmal einige Leute kennen, dabei auch Mannheimer, und, was das interessante dabei war: Alle waren in \u00c4gypten im Urlaub gewesen. Standartprogramm: Kreuzfahrt-dann Hurgadha. Nur, das was wir hier h\u00f6rten, hatte eigentlich mit &#8222;unserem &#8220; \u00c4gypten fast nichs zu tun. Die Leute gingen erst vom Schiff, wenn der Bus mit offenen T\u00fcren da stand, in den Hotelanlagen war man unter sich und bei den Ausfl\u00fcgen war man vor den \u00c4gyptern abgeschirmt. Nur wer sich traute ging auch mal raus oder sogar in den Bazar um dann \u00fcber ganz schlimme Erlebnisse berichten zu k\u00f6nnen. Es fiel mir zwar schwer, aber ich habe keinem von unserer Tour erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Ich kaufte im Duty Free-Shop noch eine Flasche Carlos I, kam auch ohne Beanstandung durch die Kontrolle und war mit mir und der Welt zufrieden. Wir flogen p\u00fcnktlich ab, hatten starken Gegenwind und einige Turbulenzen und kamen p\u00fcnktlich in M\u00fcnchen an. Dann ging es durch die Kontrolle nach drau\u00dfen. Die Weiterflieger mu\u00dften danach wieder einchecken und durch die Gep\u00e4ckkontrolle, die nat\u00fcrlich sehr genau ausfiel. Der Beamte fand sogar einen meiner Kamerareserveakkus in einer verborgenen Hosentasche, den ich schon seit 2 Wochen suchte. Aber meinen Carlos I durfte ich nicht mitnehmen. Die neue Bestimmung sagt zwar, dass Getr\u00e4nke, die im Duty Free-Shop gekauft wurden, in einer versiegelten Verpackung mitgenommen werden d\u00fcrfen, das gilt aber nur, wenn sie innerhalb der EU gekauft wurden. Die nette Frau bei der Kontrolle gab mir dann den Tip, meinen Rucksack auszur\u00e4umen und die Flasche hinein zu tun und das Ganze dann nachtr\u00e4glich als Gep\u00e4ck aufzugeben. Das ging dann auch ganz einfach und wurde offensichtlich schon \u00f6fter so gehandhabt.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend begr\u00fc\u00dften wir Deutschland mit Wei\u00dfwurst und Wei\u00dfbier. Unser Flug nach K\u00f6ln ging kurz nach 22 Uhr fast planm\u00e4\u00dfig los und dauerte nur 45 Minuten. Dann kreisten wir eine halbe Stunde \u00fcber K\u00f6ln, weil wir in der Warteschlange erst an 12. Stelle lagen. Endlich hatten wir um 23:30 Uhr festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen. Wir gingen schnell zu unserem Wohnmobil auf dem Parkplatz, verstauten die Koffer und kuschelten uns in unsere ach so bequemen Betten.<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck gab es dann im Flughafen beim B\u00e4cker Kamps und anschlie\u00dfend fuhren wir immer am Rheinufer entlang in Richtung Heimat. Am Tag zuvor suchten wir noch schattige Pl\u00e4tze, nun fuhren wir in der nebligen Suppe herum. Von unterwegs riefen wir Gerd an und beschlossen, unserer Reise einen w\u00fcrdigen Schlusspunkt zu geben. Wir verabredeten uns  zum gemeinsamen Mittagessen im Check-In, dem Restaurant von Alfons Schuhbeck in Egelsbach am Flugplatz. Bei  einem 3 G\u00e4nge-Menue blickten wir nochmals auf 3 interessante und erlebnisreiche Wochen zur\u00fcck und lie\u00dfen uns ein bisschen \u00fcber die Zeit in Mannheim informieren.<\/p>\n<p>Damit endet der Reisebericht von Helga und Gerhard Maier, die es wieder einmal in den Orient zog und die es wieder einmal nicht fertigbrachten, ein Land wie normale Pauschalurlauber zu erleben.<\/p>\n<p>Ich hoffe das Mitlesen machte Spass und  regt den (die) einen oder anderen zum Nachmachen an.<\/p>\n<p>Hier noch ein paar Daten \u00fcber die zur\u00fcckgelegten Strecken:<\/p>\n<p><strong>in der Luft:<\/strong>                                                             K\u00f6ln-M\u00fcnchen-Luxor und zur\u00fcck<\/p>\n<p>2 x ca. 3650 km                                            =    7.300 km<\/p>\n<p><strong>auf der Stra\u00dfe:<\/strong><\/p>\n<p>Aswan &#8211; Abu-Simbel &#8211; Aswan   2 x 275 km             = 550 km<\/p>\n<p>Cairo-Dahab                                                                                  =  677 km<\/p>\n<p>Dahab &#8211; Sharm el Sheikh                                                     = 116 km<\/p>\n<p>Hurgadha &#8211; Luxor                                                                     = 280 km<\/p>\n<p>Stra\u00dfe in der W\u00fcste                                                    = 160 km<\/p>\n<p><strong>Stra\u00dfe gesamt<\/strong> (Bus, Kleinbus, Landcruiser)                                                                                                                       =    1.723 km<\/p>\n<p><strong>auf dem Wasser:<\/strong>   Nil 220 km, Rotes Meer \u00fcberquert 90 km                                                                    =     310 km<\/p>\n<p><strong>Auf der Schiene:<\/strong>    Luxor &#8211; Aswan 220 km, Luxor &#8211; Cairo 816 km                                                          =    1.036 km<\/p>\n<p><strong>Offroad <\/strong>mit Landcruiser in der W\u00fcste:     75 km<\/p>\n<p><strong>Gesamtstrecke<\/strong> ohne die normalen Taxifahrten                                                                              <strong>  ca. 3.150 km<\/strong><\/p>\n<p>Gerhard Maier<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da unser Flug erst am Nachmittag geht haben wir noch den ganzen Vormittag Zeit, von Luxor Abschied zu nehmen. 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