{"id":745,"date":"2009-08-01T20:30:04","date_gmt":"2009-08-01T19:30:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=745"},"modified":"2012-09-01T09:45:49","modified_gmt":"2012-09-01T08:45:49","slug":"010809-3-tag-der-anreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=745","title":{"rendered":"01.08.09 3. Tag der Anfahrt"},"content":{"rendered":"<p>Auf diesem Platz gibt es morgens zwar Brot zu kaufen, aber nur, wenn man es am Nachmittag schon bestellt hat. Sp\u00e4t Ankommende haben also keine Chance auf frisches Brot zum Fr\u00fchst\u00fcck. Ich packe daher zusammen und beschlie\u00dfe auf einer Passh\u00f6he mit sch\u00f6nem Ausblick zu fr\u00fchst\u00fccken. Auf dem Col des Aravis ist es dann so weit. Die Sonne beleuchtet die herrlichen Berge und der Caf\u00e9 au Lait in Verbindung mit einem riesigen St\u00fcck Tarte aux Myrtilles ist eine wahre Wonne. <!--more--><\/p>\n<p>So gest\u00e4rkt sitze ich wieder auf meine BMW und genie\u00dfe die Fahrt auf der Route des Grandes Alpes. Da diese Strecke \u00fcber viele P\u00e4sse f\u00fchrt ist nicht so viel Verkehr wie auf der Route Napoleon, die eine wesentlich schnellere Verbindung in die s\u00fcdlichen Alpenregionen darstellt. Die Stra\u00dfe ist gut und so genie\u00dfe ich die vielen Kurven, die mich ins Tal f\u00fchren. Weiter geht es aufw\u00e4rts zum Col des Saisies, einem sch\u00f6nen Langlaufgebiet. Zum n\u00e4chsten Pass auf der Strecke fahre ich am Lac de Roselend entlang bevor die Stra\u00dfe wieder ansteigt und mit vielen weiten Kurven zum Cormet de Roselend f\u00fchrt. Dann geht es z\u00fcgig abw\u00e4rts ins Is\u00e9retal das ich bei Bourg-St. Maurice erreiche. Die Route des Grandes Alpes folgt nun der Schnellstra\u00dfe nach Val d&#8216; Is\u00e9re, was f\u00fcr mein Fortkommen vorteilhaft ist. Ich soll n\u00e4mlich sp\u00e4testens 17:00 Uhr auf dem Campingplatz in Eygliers sein, da um diese Zeit die Begr\u00fc\u00dfung der Teilnehmer der Wildwasserwoche stattfindet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-746\" title=\"img_2155\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2155-450x337.jpg\" alt=\"img_2155\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2155-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2155.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>Ohne gro\u00dfe Pause fahre ich durch den bekannten Skiort, der mir im Winter wesentlich besser gef\u00e4llt. Ich freue mich auf die Auffahrt zum h\u00f6chsten Alpenpass, den Col de l&#8216; Iseran. Eine wundersch\u00f6ne Kurvenfahrt wartet auf mich, die Sichtverh\u00e4ltnisse sind ausgezeichnet. Inzwischen sind viele Radler auf der Passstra\u00dfe unterwegs, nat\u00fcrlich auch viele Motorrad- und Autofahrer, die sich diese sch\u00f6ne Strecke nicht entgehen lassen wollen. Der Stra\u00dfenbelag erz\u00e4hlt vom langen und harten Winter, gut, dass ich eine gut gefederte Maschine unter dem Hintern habe. Dann erreiche ich die Passh\u00f6he und lege erst einmal ein kleine Pause ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-748\" title=\"img_2158\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2158-450x337.jpg\" alt=\"img_2158\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2158-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2158.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<div id=\"attachment_749\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-749\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-749\" title=\"img_2157\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2157-450x337.jpg\" alt=\"Nun geht es gleich flott abw\u00e4rts \" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2157-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2157.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><p id=\"caption-attachment-749\" class=\"wp-caption-text\">Nun geht es gleich flott abw\u00e4rts<\/p><\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich werden jetzt jede Menge Fotos geschossen, denn jeder der hier herauf f\u00e4hrt will eine Erinnerung an diesen Pass mitnehmen. Die Abfahrt ist nicht weniger interessant als die Auffahrt. Nur muss ich nun verst\u00e4rkt auf schnelle Radler aufpassen, die mich z.T. mit \u00fcber 80 Sachen \u00fcberholen. Aber es waren nur gute Fahrer unterwegs, ich sah jedenfalls keinen der in Schwierigkeiten kam.<\/p>\n<div id=\"attachment_750\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-750\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-750\" title=\"img_2160\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2160-450x337.jpg\" alt=\"mit vielen Kurven schraubt sich die Stra\u00dfe hoch\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2160-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2160.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><p id=\"caption-attachment-750\" class=\"wp-caption-text\">mit vielen Kurven schraubt sich die Stra\u00dfe hoch<\/p><\/div>\n<p>Wieder im Tal angekommen geht es auf einer flotten nicht allzu kurvigen Stra\u00dfe weiter \u00fcber Lanslebourg Mont-Cenis und Modane bis nach St. Michel de Maurienne. Nun f\u00fchrt mich die Grand Alpes zuerst sehr kurvenreich auf den Col du Telegraph um danach zum Col du Galibier aufzusteigen. Wieder sind viele Radler unterwegs, man sieht viele verschwitzte graue K\u00f6pfe, die sich die lange Strecke zum Galibier hochk\u00e4mpfen. Was ich recht locker hinter mich bringe ist f\u00fcr die Radler eine gewaltige Leistung. Ich habe gewaltigen Respekt vor ihnen. Auf der Passh\u00f6he ist noch mehr los als auf dem Iseran, nat\u00fcrlich wird wieder kr\u00e4ftig geknipst.<\/p>\n<div id=\"attachment_751\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-751\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-751\" title=\"img_2164\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2164-450x337.jpg\" alt=\"&quot;Gipfelbild&quot; Galibier\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2164-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2164.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><p id=\"caption-attachment-751\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Gipfelbild&#8220; Galibier<\/p><\/div>\n<p>Nach kurzer Pause fahre ich weiter. Nun geht es abw\u00e4rts zum Col du Lautaret, dann weiter ins Guisane-Tal, in das in den n\u00e4chsten Tagen mit dem Wildwasserboot zur\u00fcck kommen werde. Das Tal ist sch\u00f6n weit, der Stra\u00dfenbelag\u00a0 hervorragend, so macht es spa\u00df, die letzte Etappe des Tages anzugehen. Langsam geht mein Benzinvorrat zu Ende, die Tankuhr zeigt schon lange Rot an. An einer Tankstelle geselle ich mich zu anderen Bikern, die mir aber schnell erkl\u00e4ren, dass wir weder hier noch an den anderen Tankstellen Gl\u00fcck haben, sie sind einfach nicht besetzt und es geht wirklich nur mit der Carte Bleu. Also fahre ich wieder in den Stau, meiner Berechnung nach m\u00fcsste mein Vorrat noch bis zum Campingplatz reichen, da die Reserve bei der RT f\u00fcr \u00fcber 100 km gut ist. Aber zuerst hei\u00dft es einmal mit dem Stau durch Briancon zu kommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_752\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-752\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-752\" title=\"img_2161\" src=\"http:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2161-450x337.jpg\" alt=\"die Festungen von Briancon\" width=\"450\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2161-450x337.jpg 450w, https:\/\/www.paddelmaier.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/img_2161.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><p id=\"caption-attachment-752\" class=\"wp-caption-text\">die Festungen von Briancon<\/p><\/div>\n<p>Es dauert trotz gelegentlichem an der Schlange vorbeifahren \u00fcber eine halbe Stunde bis ich durch bin. Am Ortsende ist eine Tankstelle mit Personal. Nat\u00fcrlich tanke ich voll, dann nehme ich die letzten Kilometer unter die R\u00e4der. Auf halbem Weg ist ein Unfall, die Stra\u00dfe ist kilometerweit verstopft. Zum Gl\u00fcck wei\u00df ich, dass am anderen Ufer der Durance eine kleine Stra\u00dfe flussabw\u00e4rts f\u00fchrt, die Abzweigung dorthin hatte ich gerade passiert. Also wird gedreht und auf kleinsten Str\u00e4\u00dfchen das Dorf und die Br\u00fccke gesucht. Dann bin ich fast allein auf einer kleinen, ziemlich ausgesetzten Stra\u00dfe, die sich immer h\u00f6her den Berg hinaufzieht. Nat\u00fcrlich geht es auch wieder einmal abw\u00e4rts und als ich wieder die Hauptstra\u00dfe erreiche habe ich sie f\u00fcr mich allein. der Stau ist also noch vorhanden.<\/p>\n<p>Kurz vor 17:00 Uhr treffe ich auf dem Campingplatz ein und stelle die BMW neben unserem Wohnmobil ab. Helga und Gerd sind nat\u00fcrlich schon seit gestern da, sie kamen \u00fcber die Route napoleon. Die BMW hat nun Pause, ab sofort ist paddeln angesagt. Es ist sch\u00f6n, wieder viele Freunde und Bekannte zu treffen, die man z.T. seit Jahren nicht mehr gesehen hat und mit denen man nun wieder eine sportliche Woche auf dem Wildwasser verbringen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf diesem Platz gibt es morgens zwar Brot zu kaufen, aber nur, wenn man es am Nachmittag schon bestellt hat. Sp\u00e4t Ankommende haben also keine Chance auf frisches Brot zum Fr\u00fchst\u00fcck. Ich packe daher zusammen und beschlie\u00dfe auf einer Passh\u00f6he mit sch\u00f6nem Ausblick zu fr\u00fchst\u00fccken. Auf dem Col des Aravis ist es dann so weit. 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