{"id":906,"date":"2011-10-08T17:25:47","date_gmt":"2011-10-08T16:25:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=906"},"modified":"2012-09-01T09:37:26","modified_gmt":"2012-09-01T08:37:26","slug":"paddelurlaub-in-brandenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paddelmaier.de\/?p=906","title":{"rendered":"Paddelurlaub in Brandenburg"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Paddelurlaub im August 2011 auf der Spree<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Seit nunmehr 7 Jahren organisiere ich f\u00fcr unseren Verein, die Mannheimer Kanu-Gesellschaft 1922 e.V. j\u00e4hrlich eine zweiw\u00f6chige Paddeltour mit vollem Gep\u00e4ck auf einem der gro\u00dfen deutschen Fl\u00fcsse. Nach Rhein, Elbe, Weser, Oder, Main, Donau sollte in diesem Jahr die Spree befahren werden. Intensive Recherchen in den einschl\u00e4gigen Foren im Internet ergaben, dass der Fluss sehr sch\u00f6n und abwechslungsreich sein soll. Allerdings waren kaum Berichte von Leuten zu finden, die mit Gep\u00e4ck ab Cottbus bzw. der Staumauer des Spremberg-Stausees gefahren sind. Und genau das wollten wir. Wir, das waren am Ende 16 bzw. zeitweise 18 PaddlerInnen im Alter zwischen 45 und 74 Jahren aus insgesamt 5 bzw. 6 Vereinen. Gefahren wurden in 1 Zweierkajak, 1 Familiencanadier und 12 bzw. 14 Einerkajaks. Bis auf unsere 2 Berliner Freunde, die nur einige Etappen mitfuhren hatten alle ihr komplettes Zeltgep\u00e4ck an Bord, entsprechend schwer waren daher auch unsere Boote.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Da wir den Weg nach Cottbus nicht in einem St\u00fcck fahren wollten legten wir Besichtigungspausen in Weimar, Halle und Naumburg ein. Da wir zu DDR-Zeiten mit Paddelfreunden aus Th\u00fcringen schon einmal die Saale gefahren waren wollten wir diese Strecke nun nochmals sehen. Also paddelten wir von Camburg nach Naumburg und bewunderten wieder einmal die Gastst\u00e4tte \u201eZum Himmelreich\u201c, hoch oben \u00fcber dem Saaletal. Im Gegensatz zu damals stiegen wir aber nicht in der Mittagspause hinauf sondern fuhren am n\u00e4chsten Tag mit dem Wohnmobil dort hin und schwelgten in Erinnerungen an 1987.<\/p>\n<p>Dann trafen wir uns beim Kanuclub ESV-LOK-RAW in Cottbus, bei dem wir angemeldet waren und von dessen Wanderwart ich gute Informationen f\u00fcr die Planung der Fahrt bekommen hatte. Nun war mir auch klar, warum man kaum etwas von Gep\u00e4ckfahrten oberhalb Cottbus bzw. Burg zu lesen bekam. Hier gibt es eine ganze Reihe von Wehren und Sohlschwellen, die bei normalem Wasserstand mit schwer geladenen Booten nur sehr m\u00fchsam zu umtragen sind. Wir \u00e4nderten daher kurz entschlossen unseren Plan und beschlossen, die beiden ersten Etappen ohne Gep\u00e4ck zu fahren. Gut f\u00fcr uns war auch der Umstand, dass es vor unserer Tour lang anhaltende Regenf\u00e4lle gab und die Spree daher Hochwasser f\u00fchrte. Die Talsperre gab statt normalerweise 10 m\u00b3\/sec deshalb 40 m\u00b3\/sec ab was zu einer kr\u00e4ftigen Str\u00f6mung f\u00fchrte. Die Wehre mussten zwar umtragen werden, die Sohlschwellen waren aber entweder abgesoffen oder als gewaltige fahrbare Schw\u00e4lle vorhanden. Bis auf einen Kenterer kamen alle gut durch und hatten riesigen Spass am \u201eSpreewildwasser\u201c. In Burg zelteten wir an der Jugendherberge wo wir auch gut verpflegt wurden, ein f\u00fcr uns neues Erlebnis auf Gep\u00e4ckfahrt. Hier wurden dann auch die Boote vollgeladen um am n\u00e4chsten Tag durch den Spreewald gefahren zu werden. Ich hatte eine sch\u00f6ne Route kreuz und quer durch den Spreewald herausgesucht und dank der guten J\u00fcbermannkarte und des GPS mit genauer Karte des Spreewaldes verfuhren wir uns nur ein einziges Mal (und mussten an einem gesperrten Wehr umdrehen). An der Kreuzung kurz nach dem Gasthaus \u201eZum fr\u00f6hlichen Hecht\u201c gab es dann einen echten Bootsstau, denn es kamen tats\u00e4chlich gleichzeitig aus allen 4 Richtungen Touristenk\u00e4hne und wir mit unseren Booten hingen dazwischen. Da lernten wir das Vokabular echter Spreew\u00e4lder Schiffer kennen, ich will es hier lieber nicht wiedergeben. Interessanterweise waren die Frauen, die K\u00e4hne steuerten, relativ gelassen und freundlich, nur die Herren Stocherer waren echte Kotzbrocken. Ausgerechnet hier fuhren wir dann zu dem gesperrten Wehr und mussten bis zur Kreuzung zur\u00fcck. Dieses Mal war kein einziger Kahn zu sehen und wir konnten in aller Ruhe weiter fahren. Nat\u00fcrlich machten wir auch in einem sch\u00f6nen Gasthaus Rast um uns f\u00fcr die restliche Strecke bis zur Jugendherberge L\u00fcbben zu st\u00e4rken. Die Schleusen, die zu passieren waren wiesen keinen H\u00f6henunterschied zwischen Ober- und Unterwasser auf, man konnte direkt und glatt weiterfahren. In der JuHe L\u00fcbben wurden wir schon erwartet und auch wieder verpflegt. In der Nacht musste ich dann feststellen, dass meine superteure EXPED-Luftmatratze die Luft verlor und zwar an einem der beiden Ventile, was unterwegs nicht zu reparieren war. Am n\u00e4chsten Tag legte ich dann in L\u00fcbben an der Br\u00fccke an um im Intersportgesch\u00e4ft eine neue Matratze zu kaufen. Tats\u00e4chlich war ein einziges Exemplar da, sch\u00f6n leicht aber so schmal, dass man sich nicht darauf drehen konnte. Nun gut, Hauptsache weich, ich nahm sie und fuhr der Gruppe hinterher. Bei der Mittagspause waren wir alle wieder vereint. Dieser Tag endetet auf dem Campingplatz auf der Halbinsel Raatsch im Neuendorfer See, da uns das \u201eNatur- und Freizeitparadies\u201c am See nicht sehr paradiesisch mit Stechm\u00fccken und vielen Wasserpf\u00fctzen empfing. Auch die Sanit\u00e4rfrage konnte nicht zufriedenstellend gekl\u00e4rt werden, so dass wir uns entschlossen zur Halbinsel Raatsch weiter zu fahren. Wie sich zeigte, ein sehr guter Entschluss. Hier gab es nat\u00fcrlich auch wieder was zum essen, wie t\u00e4glich auf der ganzen Tour waren nat\u00fcrlich Bratkartoffel dabei.<\/p>\n<p>Das Hochwasser der Spree f\u00fchrte erstens dazu, dass wir recht flott vorankamen, zweitens konnte man wunderbar in die Landschaft schauen, denn die Ufer waren nur noch sehr niedrig. Die Landschaft war auf der ganzen Tour nie langweilig, es gab h\u00fcgelige Bereiche, schilfbestandene Ufer, Ortschaften am Fluss und immer wieder ausgewiesene Rastpl\u00e4tze. Wir stellten aber auch fest, dass es nicht immer einfach ist, mit 14 Booten \u00fcberall anzulanden. So mussten wir leider an manchem Gasthaus vorbeifahren weil einfach nicht gen\u00fcgend Platz f\u00fcr alle Boote war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Etappe sollte im Glower See beim Campingverein enden. Nach kurzem Suchen fanden wir den Landeplatz, ein flache Wiese, an der man wunderbar aussteigen konnte. Bald stand unser Zeltdorf und der Platzwart sorgte sich r\u00fchrend um unser Wohlergehen. Im nahe gelegenen Gasthaus gab es leckeres Eis und sp\u00e4ter ein gutes Abendessen. Au\u00dferdem gab es einen gro\u00dfen Fernseher, in dem wir den Bericht der Spreefahrt von Michael Kessler vom RBB sehen konnte, der genau auf unserem Spreeabschnitt unterwegs und an der gleichen Stelle angelandet war. Am n\u00e4chsten, dem 6. Tag, wollten wir nur eine kurze Etappe bis Beeskow fahren, da hier Helga und Elke zu uns und ihren M\u00e4nnern sto\u00dfen wollten. Wir waren dann auch recht fr\u00fch im Bootshaus des KSV-Beeskow, bauten unsere Zelte auf und gingen in das nahe gelegene Stadtzentrum zu Einkaufen und Besichtigen. Dort trafen wir auch die beiden Neuank\u00f6mmlinge, nun war die Gruppe komplett. Mitten im Ort gibt es eine Schlossruine in der am Abend ein Schlagerkonzert stattfand. Wir konnten es dann auch richtig gut h\u00f6ren, bis nach Mitternacht. Das Bootshaus selbst ist recht einfach, daf\u00fcr ist der \u00dcbernachtungspreis um so h\u00f6her.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Etappe war wieder einmal sehr kurvenreich, auch hier gab es an den Schleusen H\u00f6henunterschiede von weniger als 20 cm. Das 2. Nadelwehr war dann auch so weit ge\u00f6ffnet, dass man es fahren konnte. In der Drahendorfer Spree sollte es dann noch eine Umtragestelle geben, die man aber auch wieder glatt \u00fcberfahren konnte. Die Tagesetappe endete vis \u00e1 vis der Spreem\u00fcndung in den Oder-Spree-Kanal am Forsthaus an der Spree. Die Anlandem\u00f6glichkeit war relativ gut, der Weg nach oben aber steil. Mit vereinten Kr\u00e4ften waren wir bald oben. Hier fielen uns gleich die Warnschilder auf, die vor den nachtaktiven Waschb\u00e4ren warnten. Kaum waren wir mit dem Zeltaufbau fertig kamen auch schon Horst und Ingrid aus Berlin um uns mit Kuchen und Kaffee zu verw\u00f6hnen. Sie versprachen dann auch, nochmals eine Etappe mit uns zu fahren, sobald es ihr Zeitplan zulie\u00df. Das Forsthaus an der Spree hat einen besonderen geschichtlichen Hintergrund. Als besonders gut gesichertes Objekt des DDR-Staatssicherheitsdienstes diente es u.a. dazu, diverse untergetauchte RAF-Terroristen mit ihren neuen Identit\u00e4ten vertraut zu machen. Naja, wie die Geschichte weiterging wissen wir als Zeitzeugen ja.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Tagesetappe war wieder eine Kurzetappe, denn an F\u00fcrstenwalde wollten wir nicht einfach vorbeifahren. Beim Ruderclub wurden wir freundlich aufgenommen, 3 von uns nahmen sogar das Angebot, in Betten zu schlafen, an. Nat\u00fcrlich schw\u00e4rmten wir bald nach F\u00fcrstenwalde aus, besichtigten die interessante Kirche und das schmalste Haus mit ganzen 3,87 m Breite und all die anderen sehenswerten Objekte. Der Tag klang dann ganz gem\u00fctlich im Restaurant neben dem Bootshaus aus. Nach der kurzen Strecke des Vortags wollten wir wieder einmal etwas l\u00e4nger paddeln. Nach den 6 km Oder-Spree-Kanal begann die M\u00fcggelspree, die sich sehr kurvenreich aber mit nur geringer Str\u00f6mung durch die Gegend windet. Einige Fluss-Schlingen wurden wieder ge\u00f6ffnet, die geraden St\u00fccke durften nicht mehr befahren werden. Auf anraten eines Paddelfreundes fuhren wir bis zum Campingplatz Erkner-J\u00e4gerbude, da es hier im Gegensatz zum Kanuclub viele und sch\u00f6ne Sanit\u00e4ranlagen g\u00e4be. F\u00fcr eine so gro\u00dfe Gruppe wie unsere ein nachvollziehbares Argument. Der Platz liegt sch\u00f6n und ist sehr gut ausgestattet, leider ist die Autobahn zu nahe am Platz. Besonders in der Nacht war der Fahrzeugl\u00e4rm unangenehm. Es gab aber auch noch andere Erlebnisse in der Nacht. Noch als wir abends zusammensa\u00dfen sahen wir einen Fuchs, der Elkes Provianttasche wegtrug und sogar den Rei\u00dfverschluss \u00f6ffnete! Ich nahm sie ihm ab, er war \u00fcberhaupt nicht scheu. Insgesamt sahen wir im Laufe des Abends 3 F\u00fcchse, offensichtlich eine Mutter mit 2 Kleinen. Mitten in der Nacht, ich wollte mal zu einem kleinen Spaziergang hinaus, stellte ich fest, dass im Vorzelt ein Schuh fehlte. Drau\u00dfen entdeckte ich dann Peter und Britta, die einen ganzen Berg Schuhe zusammengetragen hatten. Auf dem ganzen Platz waren unsere Schuhe verteilt, die von den F\u00fcchsen aus den Zelten geklaut worden waren. Wir fanden dann alle unsere Schuhe wieder, nur Renate vermisste ihre Bikinihose. Ob die wohl der F\u00fcchsin passte? Armin traf es besonders hart. Bei ihm fehlte die ganze Provianttasche, von der feinen Hirschsalami war nichts mehr da und auch die anderen Lebensmittel waren weg. Sogar Elkes Brot war aufgefressen. Zum Gl\u00fcck wurde Armins kostbares Messer wieder gefunden, so musste nur sein Proviant und Renates Bikinihose abgeschrieben werden.<\/p>\n<p>Am 10. Tag der Tour wollten wir nach Erkner zum Kanuclub. Wir durchfuhren den D\u00e4meritzsee und stellten fest, dass der Ausstieg sehr hoch war. Es gab auch jede Menge Schnaken und auch die Sanit\u00e4ranlagen entsprachen nicht Monis Geschmack. Also fuhren wir weiter in den Flakensee um dort auf einen Campingplatz zu gehen. Alle 3 Campingpl\u00e4tze liegen oben auf dem H\u00fcgel, was uns zu anstrengend erschien. Bei der Woltersdorfer Schleuse legten wir eine Mittagspause ein und beschlossen, zum Ruderclub Erkner zu fahren. Dort waren Moni und Walter mit den Sanit\u00e4ranlagen eher einverstanden. Wir konnten bleiben, der Ehrenvorsitzende n\u00f6tigte uns fast dazu. Allerdings stellten wir fest, dass wir bei den anderen Vereinsmitglieder doch nicht ganz so gern gesehen waren, da die einzige Dusche nat\u00fcrlich dauernd belegt war. Au\u00dfer uns war noch eine Jugendgruppe auf dem Platz, daher war es doch recht eng. Am n\u00e4chsten Tag war ein Ruhetag angesagt, die Autofahrer holten ihre Autos aus Cottbus, die anderen fuhren nach Berlin oder gingen in den Kanuladen.<\/p>\n<p>Inzwischen kamen wir zur Einsicht, nicht durch Berlin zu paddeln, sondern von Erkner aus noch eine 2-t\u00e4gige Rundfahrt durch verschiedene Seen zu fahren. So wollten wir die gro\u00dfe Runde \u00fcber K\u00f6nigs Wusterhausen machen, mussten sie aber wegen zu starkem Wind abbrechen und fuhren in den Krossinsee zum Campingplatz. Dort gefiel es uns so gut, dass wir die Zelte stehen lie\u00dfen und am n\u00e4chsten Tag ohne Gep\u00e4ck zu unseren Autos nach Erkner fuhren. Nachdem wir aus dem Gosener Kanal in die M\u00fcggelspree kamen fuhren wir \u2013 wieder unter F\u00fchrung von Horst und Ingrid aus Berlin- bis zum M\u00fcggelsee und danach durch die Kan\u00e4le von Neu-Venedig zur\u00fcck nach Erkner. Dies war ein absoluter optischer H\u00f6hepunkt. Die Spreefahrt h\u00e4tte nicht sch\u00f6ner enden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Wetter war uns auf der ganzen Tour hold. Nur am ersten Tag regnete es zeitweise, sonst hatten wir zwar fast t\u00e4glich eine Regeneinlage, die aber immer Nachts oder am fr\u00fchen Morgen war. Zeitweise hatten wir heftigen Wind, was auf den Seen nicht besonders sch\u00f6n war.<\/p>\n<p>Alles in allem war die diesj\u00e4hrige Spree-Wanderfahrt eine der sch\u00f6nsten Gep\u00e4cktouren, die wir gefahren sind, da waren sich alle Teilnehmer einig.<\/p>\n<p>Am Sonntag war dann allgemeine Abreise, nur wir und J\u00f6rg und Renate blieben noch l\u00e4nger und verlegten die Basisstation nach Postdam zu den Wassersportfreunden Pirschheide. Der Platz ist recht gro\u00df und wir bekamen 2 Pl\u00e4tze mit Seeblick direkt am Einstieg. Die Hafenmeisterin k\u00fcmmerte sich r\u00fchrend um uns und tat alles, um uns den Aufenthalt so richtig sch\u00f6n zu machen. Nur die Schnaken konnte auch sie nicht vertreiben. Einigen Vereinsmitgliedern gefiel das zwar am Anfang nicht so richtig, aber das war bald vergessen und wir wurden akzeptiert wie Vereinsmitglieder. Es gab noch eine andere Paddelgruppe aus Dinslaken zum gleichen Zeitpunkt auf dem Platz, die aber selbst ein dichtes Programm hatte, so dass es nicht zu gemeinsamen Aktionen kam. Wir fuhren von hier aus \u00fcber Templiner See- Havel- Schwielowsee zur Insel Werder, umrundeten sie und paddelten dann wieder zur\u00fcck. Am n\u00e4chsten Tag fuhren wir \u00fcber den Templiner See nach Potsdam, die Potsdamer Havel-Alte Fahrt-durch den \u201eTiefer See\u201c-bis zur Glienicker Br\u00fccke, die im \u201eKalten Krieg\u201c durch Agentenaustausch ber\u00fchmt wurde. Danach fuhren wir wieder durch die vorgenannten Seen und die Judengasse zur\u00fcck zu unserem Platz. Nat\u00fcrlich mussten wir uns auch Potsdam ansehen, das wir zuletzt in den 90ern besucht hatten. Und als H\u00f6hepunkt kann man sicher den Besuch des Parks Sansoucci und den dazugeh\u00f6rigen Schl\u00f6ssern und Geb\u00e4uden bezeichnen. Schade, dass wir das in einer Hitzewelle mit Temperaturen bis 34\u00b0C durchf\u00fchren mussten. Zum Abschluss unseres Brandenburg-Urlaubs verlegten wir unsere Wohnmobile noch nach Berlin zum City-Camping bei Spandau und verbrachten 2 anstrengende Tage in der Innenstadt von Berlin, die wir seit 2004 nicht mehr gesehen hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paddelurlaub im August 2011 auf der Spree Seit nunmehr 7 Jahren organisiere ich f\u00fcr unseren Verein, die Mannheimer Kanu-Gesellschaft 1922 e.V. j\u00e4hrlich eine zweiw\u00f6chige Paddeltour mit vollem Gep\u00e4ck auf einem der gro\u00dfen deutschen Fl\u00fcsse. Nach Rhein, Elbe, Weser, Oder, Main, Donau sollte in diesem Jahr die Spree befahren werden. 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