Trauminsel Ko Phi Phi

26. Januar 2009

Frueh um 8 wurden wir abgeholt und wieder mal quer durch die Insel zum Hafen gebracht. Das Wetter war windig und unser Schiff nicht all zu gross. Daher hatten wir eine sehr bewegte Ueberfahrt. Zuerst fuhren wir zur Insel Khai Nok, wo es eine erste Pause zum Baden, Relaxen und Schnorcheln gab.

auf zur 1. Inselpause

auf zur 1. Inselpause

relaxen ist angesagt

relaxen ist angesagt

 

 

Da das Wasser sehr bewegt war konnte man nicht zu nah an die scharfkantigen Felsen, ausserdem war es nicht so klar wie sonst. Trotzdem sah man viele kleine bunte Fische. Unter den Passagieren war eine ganze Gruppe junger Leute aus Malaysia, alles Moslems. Die jungen Frauen waren natuerlich mit langen Hosen, langem Umhang und Kopftuch bekleidet. So gingen sie auch ins Wasser. Schwimmweste an, Maske und Schnorchel auf und los ging die Schnorchelei. Sie waren auch auf dem Schiff lustig und ausgelassen, hatten allerdings den ganzen Tag die nassen Sachen an. Ganz anders dafuer eine andere junge muslimische Familie. Er in Shorts und Achselshirt, sie ganz schwarz verhuellt, nur fuer die Augen gab es einen Sehschlitz. Ging sie einmal ins Freie, trug sie dazu noch eine Sonnenbrille. Meistens blieb sie allerdings in der stickigen Kabine in einer Ecke waehrend er baden ging oder mit dem Toechterchen spielte.  Auch sonst war das Publikum wieder einmal sehr gemischt, irgendwie ist es hier anders als gewohnt. Die Weiterfahrt war dann so stuermisch, dass es den Ersten schlecht wurde, das Schiff konnte auch nur noch mit halber Kraft fahren, da die Wellen zu hoch waren. Zur Mittagszeit waren wir dann auf der Hauptinsel Ko Phi Ph Doni, die sehr steil aus dem Meer herausragt, aber in der Mitte einen schmalen und flachen Strand hat.

auf Koh Phi Phi

auf Koh Phi Phi

der Traumstrand aus "The Beach"

der Traumstrand aus „The Beach“

Hier rollte damals der Tsunami mit voller Kraft drueber und zerstoerte alles. Der Wiederaufbau ging zwar schnell, aber da die Inser DER Urlaubermagnet ist wurde sie natuerlich auch richtig zugebaut. Durch die enge Haupt-und Ladengasse weht kein Lueftchen, da alles eng verbaut ist. Ansonsten ist die Insel landschaftlich sehr schoen, der Strand ist weltberuehmt. Wir hatten zum Mittagessen und als Freizeit gerade mal 60 Minuten Zeit, was natuerlich nicht gerade ueppig ist. Um wirklich etwas von der Insel zu haben muss man fuer ein paar Tage dort wohnen und die Zeit ohne Tagestouris nutzen.

auf der anderen Seite ist schon mehr Betrieb

auf der anderen Seite ist schon mehr Betrieb

Ein  Stueckchen vom Strand entfernt hielt unser Schiff wieder und es kam der 2. Bade- und Schnorchelaufenthalt. Hier war das Wasser glasklar und es gab Fische, soviel wie in einem ueberfuellten Aquarium. Es war einfach traumhaft, dort zu schnorcheln.

es wimmelt von Fischen

es wimmelt von Fischen

Zustände wie im Aquarium

Zustände wie im Aquarium

schöne Korallenbänke

schöne Korallenbänke

So viele und so schoene Fische habe ich noch nicht einmal im Roten Meer gesehen. Wir fuhren weiter um die Insel herum zur Nachbarinsel Ko Phi Phi Lea, die wir umrundeten und in die beruehmte Maya Bay fuhren. Auch dort gab es nochmals die Gelegenheit zum Schwimmen und Schnorcheln.

Inseldurchfahrten

Inseldurchfahrten

Maya Bay

Maya Bay

Helga wird umschwärmt

Helga wird umschwärmt

Auch dort wimmelte es von Fischen, ausserdem konnte man ein paar schoene Korallenbaenke bewundern. Dann wurde es Zeit, die knapp 40 km zum Ausgangshafen zurueck zu fahren. Dieses Mal war die See ruhig und wir konnten mit voller Kraft fahren.

Das  Angenehme bei diesen Touren ist der „Pick up-Dienst“, d.h., man wird am Hotel abgeholt und wieder zurueck gebracht. Da die Kleinbusse immer bis auf den letzten Platz gefuellt werden, kann man natuerlich das Pech haben, dass andere Passagier ganz weit vom eigenen Hotel entfernt wohnen. Das haben wir jetzt 2 mal erlebt und dabei einen grossen Teil der Insel Phuket kennen gelernt.

Heute Abend war im Ort zum Chinesischen Neujahrsfest eine Veranstaltung angsagt, wir gingen natuerlich hin. Leider war das Programm etwas spaerlich und schon bald fertig. Feuerwerk gab es bisher auch keines, nur  die Boeller sind ab und zu zu hoeren. Na ja, fuer uns ist es nun Zeit, wieder einen Orts- und Szenenwechsel vorzunehmen. Morgen fliegen wir nach Bangkok zurueck, wo wir 2 Tage bleiben um dann nach Cambodia weiter zu reisen. Vom Urlaubstrubel a la Phuket haben wir nun genug, wir freuen uns auf ruhigere Tage.

Die heutige Route sieht so aus: